Wie funktionierts?
Wie funktioniert die Analyse
Dieses "Management-Informations-System" (MIS) eignet sich prinzipiell für alle Arten von Produkten, welche substituierbar (also ersetzbar) sind und in Ihrem Betrieb auch angeboten werden: Heimwerkerware, Möbel, Schönheitsdienstleistungen, Motorsägen verschiedener Marken, Elektrogeräte... die Liste könnte endlos sein. Ein Beispiel für ein Produkt, wofür dieses System nur bedingt anwendbar ist: Musik-CD's - ein Fan eines Künstler will nur dessen eine CD und kennt dafür kein anderes Produkt, welches diese ersetzen könnte.
Bieten Sie Produkte mit unterschiedlichem Design, Geschmack, Ausstattung, Serviceanforderungen, Marke, etc., dann sollten Sie diese Anwendung regelmäßig durchführen.
Alle analysierten Produkte werden durch den Algorithmus in 4 Kategorien eingeteilt: Gewinner, Schläfer, Verlierer, Renner. Daraus und anhand bestimmter Prozenthürden innerhalb der Kategorien bieten sich die entwickelten und bewährten Lösungen an. Es wird genau beschrieben, was Sie mit diesen Produkten unternehmen sollen, um Ihren Gewinn zu maximieren.
Achtung:
Es eignet sich für alle Produkte die zueinander in Konkurrenz stehen. Ermitteln Sie möglichst genau den Soll-Wareneinsatz (Einkaufspreis) Ihrer Produkte. Führen Sie diese Methode regelmäßig durch, um Trends frühzeitig zu erkennen. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Auswertung die letzten 1 bis 6 Monate. Die Periode sollte nicht zu kurz ausfallen, um zufällige Schwankungen zu unterbinden, andererseits nicht zu lange, um Preisänderungen vorzubeugen.
Beispiele:
- Alle verkauften Küchenmesser, welche innerhalb der letzten 60 Tage verkauften wurden.
- Alle verkauften Kindergerichte, welche im Monat Juni während der Mittagszeit (Ergebnisse können je nach Tageszeit variieren) verkauft worden sind.
- Alle verkauften Champagnerflaschen, die im Laufe der letzten Saison verkauft worden sind.
Folgende Eingaben sind notwendig:
- Anzahl der jeweils verkauften Produkte innerhalb der berücksichtigten Periode.
- Soll-Wareneinsatz (was kostet Ihnen das Produkt? Seien Sie sich darüber unbedingt im Klaren!): Oftmals entspricht es dem Einkaufspreis (bei Detailhändler usw.), Restaurants sollten diesen Wert mittels Rezepten akribisch ermitteln.
- Brutto-Verkaufspreis (mit Steuer): Die Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer wird bei der Berechnung berücksichtigt.
- Der Mehrwertsteuer-Satz, welchem Ihr Unternehmen unterliegt.
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Beliebtheitsgrad (wie oft soll ein Produkt in Relation zu den anderen verkauft werden)
Beispiel: Es werden 5 konkurrierende Produkte analysiert. Insgesamt wurden Sie 100 Mal verkauft. bei einem Beliebtheitsgrad von 100% sollte jedes Produkt 20 Mal verkauft worden sein. Beträgt er 70%, ist ein Produkt immer noch in Ordnung, wenn es bloß 70% von 20 erreicht hat (bei diesem Beispiel wären es 14). Machen Sie sich bewusst, was dies für Ihre Auswertung bedeutet: legen Sie den Beliebtheitsgrad bei 90% fest, wäre der Verkauf eines Produktes bei diesem Beispiel wenig zufriedenstellend, wenn es unter 18 Mal verkauft worden ist. Bei 70% wäre hingegen 18 Mal ein hervorragendes Ergebnis.
Idealerweise sollte jedes 100% erreichen, allerdings ist dies selten möglich. Wir empfehlen Ihnen einen Beliebtheitsgrad von 70%, darunter sollten Sie nicht gehen. Ratsames Maximum sind 90% (Siehe Pareto-Prinzip, 80:20 Regel).
